Ausfederweg

Der Ausfederweg ist der Weg des Autos nach oben vom normalen eingefederten Zustand bis die Räder den Boden verlassen. Der normale eingefederte Zustand ist der Zustand bei dem das Fahrzeug frei auf dem Boden steht … dabei sinkt es (zumindest sollte es das) leicht in die Federn ein. Eventuell muss man dazu auch das Fahrzeug einmal maximal Einfedern und loslassen damit es in den regulären Zustand kommt. Der Ausfederweg wird auch manchnmal als negativen Federweg bezeichnet.

Der Ausfederweg ist sehr wichtig für ein gutes Fahrverhalten eines Autos. Zum Beispiel bei unebener Strecke kann es bei zu geringem Ausfederweg dazu kommen, dass die Räder den Kontakt zur Straße verlieren da das Fahrzeug angehoben wird. Ebenfalls bei schnellen Kurvenfahrten kann es dazu kommen, dass durch die Seitenneigung des Fahrzeugs eine Seite angehoben wird.

Bei einem sehr ebenen und griffigen Untergrund kann ein verringern bzw. begrenzen des Ausfederwegs (durch den Ausfederwegsbegrenzer) dazu führen, dass sich das Fahrzeug weniger neigt und die Last des Fahrzeugs gleichmäßiger auf alle vier Reifen übertragen wird. Die Folge ist eine höhere Kurvengeschwindigkeit.

Bei rutschigen und unebenen Strecken sollte man immer genügend Ausfederweg einstellen und diesen ggf. schrittweise erhöhen. Hierdurch bekommt die Achse mehr Grip. Dabei sollte man allerdings nicht übertreiben da sich das Auto bei Kurven zu stark neigen kann und sich bei schnellen Lastwechseln auch aufschaukeln kann.

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