Einstellplatte selbst machen

Einstellplatten kann man für relativ viel Geld im Fachgeschäft kaufen. Leider sind die Angebote hierfür recht dünn gesät und die Preise recht hoch. Warum sich also nicht eine Einstellplatte selbst machen? Das ist im Grunde relativ einfach und auch für den Nicht-Schreiner zu machen. Alles was man dazu braucht ist eine entsprechend große Platte aus einem Material das sich möglichst auf Dauer nicht verzieht und absolut eben ist.

Material:

  • 8mm Siebdruckplatte
  • 6mm Glasplatte (Verbundsicherheitsglas)
  • Marmorplatte
  • Alucore Platte

Welches Material man wählt hängt sehr von den persönlichen Vorlieben, dem persönlichen Können und sicherlich auch dem Geldbeutel ab:

Eine Siebdruckplatte beispielsweise gibt es in jedem Baumarkt und man kann sie sich gleich auf Maß schneiden lassen. Bei etwas um die 20€ pro Quadratmeter ist es auch für jeden finanzierbar. Ebenfalls kann man hier leicht einen Tragegriff anschrauben oder hineinsägen. Der Nachteil an einer Siebdruckplatte ist, dass sie relativ leicht Macken bekommt und nach ca. 2 Jahren (je nach Benutzung und Feuchtigkeit) verzieht – also ausgetauscht werden sollte.

Die Glasplatte ist etwas teurer als eine Siebdruckplatte. Man muss sie sich bei einem Glaser bestellen und zuschneiden lassen. Da die Kanten des Glases recht empfindlich sind empfiehlt es sich die Platte z.B. mit Alu-Profilen oder einem Holzrahmen zu versehen um diese zu schützen. Die Glasplatte wird garantiert nicht krumm. Mit etwas um die 60 bis 80€ sollte man für die Platte rechnen – hinzu kommt noch ein Rahmen. Selbstverständlich ist eine Glasplatte auch etwas empfindlicher als eine Holzplatte – Fallenlassen ist hier also verboten.

Die Marmorplatte hat die selben Vor- und Nachteile wie eine Glasplatte. Hier spielt jedoch noch „erschwerend“ in die Karten, dass eine Marmorplatte je nach Größe und Dicke sehr schwer sein kann. Das ist also nicht für jedermann etwas der jedes Wochenende an eine andere Rennstrecke fährt und die Platte zuhause in den dritten Stock tragen muss.

Eine Alucore Platte ist eine Platte aus Aluminium Waben, eingefasst von einer Aluminium Platte oben und unten. Die Platten gibt es nur recht schwer zu kaufen und selbst dann müssen sie ringsherum eingefasst werden denn die offenen Kanten des Waben-Innenlebens sind sehr empfindlich. Besitzt man mal solch eine Platte liegen die Vorteile auf der Hand: Sie ist extrem leicht und Robust. Bei richtiger Handhabung wird sie auch nicht so schnell krumm. Neben der schwierigen Anschaffung ist auch der Preis nicht ganz zu verachten.

Maße:

Welche Maße man benutzt liegt wie auch das Material von persönlichen Vorlieben ab. Folgende Maße dienen als Anhaltspunkte:

Tourenwagen: 50cm x 70cm bis 60cm x 80cm
Formel: 60cm x 80cm bis 70cm x 90cm

Tuning:

Es gibt verschiedene Ideen was man mit einer Einstellplatte noch alles machen kann. Meistens ist dies mit einer Holzplatte am einfachsten. Angefangen von einem Tragegriff zum einfacheren Transport bis hin zu Stecker und Buchsen für die Heizdecken. Einige integrieren sogar Radlastwaagen oder Schrauben-Schalten mit Magneten in die Platte. Lasst euch einfach etwas einfallen! 🙂

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