Federn / Dämpfer

Ein sehr wichtiger Faktor für das Fahrverhalten ist die Kombination von Federn und Dämpfern.

Grundsätzlich kann man sagen daß …

  • die Federn bei langsamen Stößen und Kurven wirken
  • die Dämpfer bei schnellen Stößen und Kurven wirken.


Ungefedert würde das Fahrzeug über die kleinsten Wellen im Untergrund springen und ständig den Bodenkontakt verlieren. Man unterscheidet den Einfederweg und den Ausfederweg. Ungedämpft würde das Auto nach jeder Anregung nachschwingen und ein extrem schwammiges Fahrgefühl vermitteln. Die Kunst ist nun das Chassi möglichst ruhig zu halten, und ihm gleichzeitig genug Bewegungsfreiheit zu ermöglichen um Unebenheiten ausgleichen zu können. Ein Fahrzeug, das gefedert ist, rollt in Kurven um seine Längsachse (siehe Sturz). Einflussgrößen sind hierfür nicht nur die Federstärke und die Viskosität des Dämpferöls, sondern auch die Kolben im Dämpfer, die bestimmen wie schnell das Dämpferöl vorbeiströmen kann, sonder auch die Einbaulage der Dämpfer. Je flacher die Einbaulage ist, umso weicher ist die Wirkung der Feder-/Dämpferkombination.

Grundsätzlich gilt:

  • Je Weicher umso mehr Grip
  • Je härter umso weniger Grip
  • Zu weich: Fahrzeug schwimmt
  • Zu hart: Fahrzeug springt über kleinste Unebenheiten.

Die Höhendifferenz zwischen einer unbelasteten und einer vollständig komprimierten Federung wird als Gesamtfederweg bezeichnet. Im Ruhezustand lastet die Masse des Fahrzeugs auf den Federn und reduziert den Gesamtfederweg um den Negativfederweg (oder Ausfederweg) auf den Positivfederweg (kurz Federweg).

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