Radsturz

Radsturz 0Man bezeichnet damit die Neigung der Radebene eines Fahrzeugrades um die Längsachse zur Fahrbahnebene hin. Betrachtet man ein Rad bei Geradeausfahrt von hinten oder vorne, so ist Radsturz vorhanden, wenn das Rad nicht senkrecht auf der Fahrbahn rollt, sondern mit einem Winkel, dem Sturzwinkel, nach links oder rechts geneigt ist. Die Neigung des Rades um die Hochachse wird dagegen mit Vor- oder Nachspur bezeichnet.

Kippt das Rad…

  • … oben zum Fahrzeug-Äußeren, spricht man von positivem Sturz.
  • … oben zum Fahrzeug-Inneren, spricht man von negativem Sturz.

Radsturz 1Ein negativer Sturz bewirkt eine höhere maximale Seitenführungskraft  in Kurven, da er beim Rollen des Fahrzeugs um die Längsachse in Kurven dafür sorgt das die Reifenaufstandsfläche möglichst groß ist.

Ein positiver Sturz wird nur in Ausnahmefällen verwendet. z.B. Transportfahrzeuge. Durch Beladung sinkt das Fahrzeug in die Federung ein. Mit dem Ergebnis eines neutralen Strurzes. Bei 1:5er Autos wird ein positiver Sturz nicht verwendet.

Dabei sollte jedoch immer auf das gleichmäßige Abfahren der Reifen geachtet werden. Die Aufstandsfläche kann sich bei zu viel Sturz so weit verringern, daß Traktion verloren geht.

Wirkung:

Ein negativer Sturz erhöht die möglichen Seitenführungskräfte der Reifen in Kurven und erwärmen den Reifen schneller. Wird jedoch zu viel Sturz eingestellt, verkleinert sich die Reifenauflagefläche zu sehr, und der Grip sinkt. Ziel ist es über die gesamte Strecke eine möglichst große Reifenauflagefläche zu erreichen.

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