Servo

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Servos: Digital- und Analog-Servos.

Die Wiederholung des Stellsignals bei analogen Servos erfolgt analog zum zeitlichen Abstand in der die Impulse vom Empfänger kommen. Ein Analoger-Vergleicher vergleicht dort die Position des Arms mit dem Signal des Empfängers.

Digitale Servos verarbeiten – wie der Name schon vermuten lässt – nur digitale Signale (also 0en und 1en). Hierzu besitzt jedes digitale Servo einen kleinen Microcontroller welcher die Dauer der Impulse misst und sie mit dem Signal des Potentiometers im Servo vergleicht. Mit diesen werten wird die Pulsweitenmodulation für den Servomotor eingestellt. Bei Belastungen des digitalen Servos, wird dem Microkontroller dies über das Potentiometer mitgeteilt. Der Controller passt seine Pulsweitenmodulation an die neuen Gegebenheiten an. Die Ansteuerfrequenz wird erhöht was bei digitalen Servos häufig zu einem Pfeifen führt. Dies erhöht die Haltekraft bei digitalen Servos im Vergleich zu Analogen deutlich, lässt jedoch auch den benötigten Strom stark ansteigen.

Digitale und Analoge Servos können in der Regel an einem Empfänger parallel betrieben werden. Jedoch ist bei der Verwendung von Digitalen (DSM) Sendeanlagen auf die Ansteuerfrequenz zu achten, welche bei Digitalen Servos deutlich schneller sein kann. Die kann zu Defekten an analogen Servos führen.

Bei der Verwendung von Digitalen Servos muss jedoch auf die Stromversorgung geachtet werden. Sie verbrauchen deutlich mehr Strom als Analoge. Dies kann zur Überbelastung von Steckern, Kabel, Empfänger oder Akkus kommen. Dies gilt im speziellen für die Verwendung von zwei oder mehr Digitalen Servos im Auto. In aller Regel verwendet man hier dann eine Direktstromversorgung.

Pro- und Contra Punkte zu den Servotypen:

Digital:

  • + Hohe Stellkraft
  • + Hohe Haltekraft
  • + Hohe Geschwindigkeit
  • – Hoher Strombedarf
  • – Hoher Preis

Analog:

  • + Niedrigerer Stromverbrauch
  • + Günstigerer Preis

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