Windschatten

Im Motorsport wird der Windschatten genutzt um Überholmanöver ein zu leiten. Hierbei wird ausgenützt, dass der Luftwiderstand hinter einem vorn fahrenden Fahrzeug aufgrund der Luft die dieser verdränkt, sinkt und die Windgeschwindigkeit niedriger ist. Dies erlaubt eine höhere Höchstgeschwindigkeit und damit einen Vorteil dem Vordermann gegenüber. Diese Zone hinter einem Fahrzeug nennt man auch „ruhige Zone“. Im weitesten Sinnd bezeichnet der Begriff Windschatten die windstille Zone hinter einem bewegten Gegenstand.

Der Effekt des Windschattens nimmt in zunehmendem Abstand zum vorneher fahrenden Fahrzeug ab. Ebenfalls geht die „ruhige Zone“ kegelförmig an den Seiten und nach oben auseinander. In welchem Winkel die Schenkel des Kegels auseinander gehen ist vom vorneher fahrenden Fahrzeug abhängig. (Siehe schematsiche Zeichnungen)

Das Fahren im Windschatten hat nicht nur Vorteile. So nehmen speziell vor eintreten in den Windschatten die Turbulenzen der Luft durch das vordere Fahrzeug stark zu. Außerdem kann die eigene Aerodynamik nicht mehr effizient arbeiten sodass der Hintermann abtrieb verliert. Beide Effekte sind jedoch im Modellsport zu vernachlässigen.

Windschatten von oben:

Windschatten von der Seite:

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