Zündzeitpunkt

Der Zündzeitpunkt kennzeichnet die Kurbelwellenstellung eines Verbrennungsmotors mit Fremdzündung (Ottomotor), bei der der Zündfunke an der Zündkerze ausgelöst wird. Er wird entweder in “Grad Kurbelwinkel vor OT” (oberer Totpunkt = höchste Stellung des Kolbens im Zylinder) oder seltener in “mm vor OT” in Bezug auf den jeweiligen Kolben angegeben.

Der optimale Zündzeitpunkt hängt von der Drehzahl und der Last (Menge des im Brennraum vorhandenen Kraftstoff-/Luftgemischs; bestimmt den Verdichtungsenddruck und damit die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Flammfront) ab. Zum einen muss das Vorhandensein eines zündfähigen Gemisches an der Zündkerze gewährleistet sein und zum anderen ist die Flammausbreitung zu beachten.

Eine elektronisch gesteuerte Zündung ist bei Großmodellen im Wettbewerbseinsatz verboten. Der Zündzeitpunkt darf nur mechanisch zu verstellen sein. Einige Motoren haben hierfür eine Vorrichtung mit dessen Hilfe die Spule entlang des Lüfterrades verdreht werden kann. Anfängern ist aber dringend davon ab zu raten.

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